Freitag, 29. Februar 2008 18:12
Stalingrad.Der.Angriff.Der.Kessel.Der.Untergang.TVRiP.German.XviD
Diese bewegende Trilogie berichtet über die Katastrophe von Stalingrad - der Stadt an der Wolga, die zum Massengrab der deutschen Wehrmacht und zum Wendepunkt des Krieges wurde.
1. Der Angriff
Die erste Folge dokumentiert den Vormarsch der 6. Armee in die Stadt, die Stalins Namen trug, bis diese für sie zur Falle wurde. Ausgangspunkt dieser Tragödie war die? Operation Blau - Hitlers Angriffsplan, der auf die Vernichtung der sowjetischen Metropole zielte. Im Juni 1942 marschierten 350000 Mann in Richtung Wolga. Bereits am 23. August erreichten deutsche Panzerspitzen ihr Ziel. Aber die Illusion vom schnellen Sieg in Stalingrad verflog schnell. Erbittert verteidigten Rotarmisten jedes Haus, jeden Keller, jeden Unterstand. Mitte November 1942 hielten sie nur noch wenige Stellungen. Doch die ganze Stadt zu erobern, sollte den Angreifern nie gelingen.
Mitte November 1942 wurden sie von einer überraschenden sowjetischen Gegenoffensive eingekesselt. Es war der Anfang vom Ende der 6. Armee. Bislang wurde die Schlacht von Stalingrad meist aus nationaler Sicht dargestellt. Heute schildern Zeitzeugen beider Seiten gemeinsam, was im Kessel von Stalingrad wirklich geschah. In Zusammenarbeit mit dem russischen Fernsehsender TVS entstand eine bewegende Trilogie, die zeitgleich im deutschen wie russischen Fernsehen ausgestrahlt wird. Ehemalige deutsche Soldaten und ihre einstigen Gegner schildern das Inferno von Stalingrad aus der Perspektive beider Seiten. Neu entdeckte Feldpostbriefe geben erschütternde Eindrücke vom hunderttausendfachen Sterben in einer Stadt, die Hitler am Ende nur noch aus Prestige erobern wollte - ohne Rücksicht auf Verluste.
Film von Jörg Müllner und Sebastian Dehnhardt
2. Der Kessel
Am frühen Morgen des 19. November 1942 begann eines der bewegendsten Kapitel des Zweiten Weltkriegs. In den Niederungen zwischen Don und Wolga lag dichter Nebel. Um 5.20 Uhr eröffneten mehrere Tausend sowjetische Geschütze und Stalinorgeln das Feuer. Der sowjetische Angriff traf die Deutschen an ihrer empfindlichsten Stelle: im Rücken der Front, dort wo verbündete Rumänen und Italiener die Flanken der 6. Armee sicherten. Ihre Gegenwehr dauerte nicht lange. Schlecht ausgerüstet und zweifelnd am Sinn des Feldzugs ergaben sich die Einheiten der (Bundesgenossen) der erdrückenden Übermacht. Bei Kalatsch am Don trafen die sowjetischen Panzerspitzen zusammen, die von Norden und Süden zeitgleich angegriffen hatten. Die deutsche 6. Armee mit mehr als 300.000 Mann war eingeschlossen. Schon in den ersten Tagen des Kessels wurden Munition und Verpflegung knapp.
Die von Göring kommandierte Luftbrücke erreichte nie die befohlenen Transportzahlen. Kurz vor Weihnachten verzeichnete die 6. Armee erste Hungertote. Als der Befreiungsangriff einer deutschen Panzerarmee 60 Kilometer vor Stalingrad in den verschneiten Weiten der russischen Steppe stecken blieb, war das Schicksal der Eingeschlossenen besiegelt. Heiligabend wurde für die meisten zu einem traurigen Moment der Hoffnungslosigkeit. Feldpostbriefe von Soldaten an die Familien zu Hause, die hier zum ersten Mal veröffentlicht werden, vermitteln ein erschütterndes Bild der Lage in den Ruinen der Stadt. Hunger und Kälte, Verzweiflung und Todesangst prägten das (Fest der Liebe) in Stalingrad. Manche Soldaten formulierten bereits Abschiedsbriefe. Bewegende Zeitzeugenaussagen, Archivfilme beider Seiten und moderne Computeranimationen vervollständigen den Bericht über die Entscheidungsschlacht an der Wolga.
Film von Christian Deick und Sebastian Dehnhardt
3. Der Untergang
Das grausamste Kapitel der Schlacht von Stalingrad begann am 10. Januar 1943. Als Hitler befahl, das sowjetische Kapitulationsangebot auszuschlagen, mobilisierte die Rote Armee zum Vernichtungsschlag. Die von Kälte und Hunger ausgezehrten deutschen Soldaten konnten der sowjetischen Übermacht nichts mehr entgegensetzen. Für viele waren die Flugplätze in Gumrak und Pitomnik die letzte Hoffnung. (Wie in Dantes Inferno, ein unbeschreibliches Entsetzen und Grauen), beschreibt ein Zeitzeuge die Szenerie. (Tausende von Verwundeten stürmten die wenigen Maschinen. In ihrer Verzweiflung klammerten sie sich an die Tragflächen.) Nur wenige hatten das Glück, der Tragödie zu entkommen. Bis heute gelten die deutschen Truppen am 2. Februar 1943 als geschlagen. Doch ein bislang unbekanntes Geheimdienstdokument enthüllt, dass noch im März 1943 rund 10.000 deutsche Soldaten erbittert Widerstand geleistet hatten.
Ihr Motiv: Angst vor der Kriegsgefangenschaft. Tatsächlich nahm dort das Grauen für die deutschen Soldaten kein Ende. Wie ein Offizier der Roten Armee berichtet, hatte sich (die Aufklärungsabteilung in der Anzahl der Deutschen im Kessel total verschätzt). Sie war außer Stande, die Masse an Gefangenen zu versorgen. Über die Hälfte starb noch in den ersten Wochen an Krankheit, Unterernährung oder Erschöpfung. Bis 1955 kehrten nur 6.000 Soldaten aus Stalingrad zurück. Mit bewegenden Zeitzeugenaussagen auf deutscher und russischer Seite, eindrucksvollen Aufnahmen von Originalschauplätzen und unveröffentlichten Dokumenten aus russischen Geheimarchiven schildert der der Film den tragischen Untergang der 6. Armee, Wendepunkt des Zweiten Weltkrieges.
Film von Sebastian Dehnhardt und Manfred Oldenburg
Eine dreiteilige Dokumentation des ZDF (2003)
Leitung: Guido Knopp

Dauer: je 44 min | Format: XviD | Größe: je 365 MB
Der Angriff
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Der Kessel
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Der Untergang
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